29.08.05  DAS VORSTANDSINTERVIEW
Wire Card AG - (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060 / Symbol: IGP)

Interviewpartner: Dr. Markus Braun, Vorstandsvorsitzender

Wire Card HomepageDie Wire Card AG ist einer der führenden Hersteller von Echtzeitbezahlsystemen im Internet. Aufgrund der zum Einsatz kommenden Plattform-Lösung ist eine leichte Einbindung in die IT der Firmenkunden möglich. Besonderheit bei Wire Card ist dabei die gleichzeitige Bonitätsprüfung des Endkunden. Darüber hinaus können Firmenkunden weitere Funktionen wie Mahnwesen an die Wire Card auslagern.

Seit April letzten Jahres ist die Wire Card auch mit CLICK2PAY am Markt vertreten, einem Konsumenten-Bezahlsystem für Klein- und Kleinstbeträge. Speziell im Bereich der Online-Spiele und des Musik-Downloads will Wire Card an den ausgezeichneten Wachstumsprognosen partizipieren.

Das Unternehmen hat die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Danach hat das Unternehmen seinen dynamischen Wachstumskurs fortgeführt. Gegenüber dem Vorjahr wurde der Umsatz verdoppelt und das EBIT fast verdreifacht. Die EBIT-Marge beträgt mittlerweile 13,7%. „Das Vorstandsinterview“ hat den Vorstandsvorsitzenden der Wire Card AG, Hr. Dr. Markus Braun, zu den Zukunftsaussichten des Unternehmens befragt.

Das Vorstandsinterview (DVI): Die Wire Card AG entstand Ende 2004 aus einem Reverse IPO der InfoGenie Europe AG mit der Wire Card Technologies AG. Dazu standen Anfechtungsklagen der Altaktionäre im Raum. Welche Risiken ergeben sich für die Wire Card daraus noch oder ist dieses Kapitel abgeschlossen?

Dr. Braun: Mit den anfechtenden Aktionären konnte man sich bereits Anfang März 2005 einigen.
Die in der Hauptversammlung vom Dezember 2004 beschlossene Kapitalerhöhung ist seit 14. März 2005 in das Handelsregister eingetragen. Als Teil der Einigung mit den anfechtenden Aktionären wurde im Mai 2005 eine Bezugsrechtskapitalerhöhung zu einem Kurs von 2,09 durchgeführt, bei der die ebs Holding AG auf die Ausübung ihrer Bezugsrechte verzichtete.

DVI: Dem Markt für Interneteinkäufe wird für die nächsten Jahre ein enormes Entwicklungspotential prognostiziert. In welcher Größenordnung wollen Sie daran partizipieren?

Dr. Braun: Aufgrund des einzigartigen Leistungsportfolios der Wire Card konnten wir in den letzten Jahren eine klare Führungsrolle vor allem im europäischen Markt für elektronische Zahlungsabwicklung beanspruchen. Mittelfristig werden wir diese Position weiter festigen, nicht zuletzt durch ein verstärktes Engagement im amerikanischen und asiatischen Raum.
Hierbei profitieren wir von der Tatsache, dass primär die großen und oftmals internationalen Inhalte- und Produkt-Anbieter die Gewinner der zunehmenden Akzeptanz des Internets als Handelsmedium sind. Wire Card trägt den individuellen Anforderungen dieser Unternehmen durch die Entwicklung branchenspezifischer Lösungspakete Rechnung. Somit sind wir optimal aufgestellt, um zukünftig maximal vom weiteren Wachstum des elektronischen Handels zu profitieren.

DVI: Die Internetbezahlsysteme sind endkundenbezogen. Über 1,3 Mio. Haushalte allein in Deutschland haben mittlerweile ein Konto bei Paypal. Wie beurteilen Sie die Position des Wettbewerbs?

Dr. Braun: An dieser Stelle gilt es zwischen unseren einzelnen Produkten zu differenzieren. Mit CLICK2PAY steht lediglich ein Teil unseres Leistungsportfolios im Wettbewerb zu Paypal. Unsere zentrale Software Plattform hingegen ermöglicht unseren Kunden ein umfassendes Outsourcing ihrer Finanzprozesse. Dies umfasst neben der Abwicklung elektronischer Zahlungen auch Themen, wie Bonitätsprüfung, Rechnungsstellung, Reklamations- und Mahnwesen und vieles mehr.
Gleichzeitig ist CLICK2PAY aufgrund seiner globalen Ausrichtung und einer übergreifenden Branchen-Orientierung gegenwärtig in einer einzigartigen Ausgangsposition. Insbesondere das breite Einsatzspektrum unserer Lösung war in den letzten 12 Monaten der wesentliche Motor unseres starken Wachstums.
Wenngleich wir nicht initial wie Paypal von der engen Verzahnung mit einer großen Handelsplattform profitieren konnten, so hat sich diese Unabhängigkeit auch in vielerlei Hinsicht als erheblicher Vorteil erwiesen.

DVI: Wie sehen Sie die Zukunft von CLICK2PAY? Wie hoch soll die Kundenzahl in den nächsten beiden Jahren werden?

Dr. Braun: CLICK2PAY hat während der letzten 12 Monate ein bemerkenswertes Wachstum erfahren und sich international unter den führenden alternativen Bezahlverfahren positionieren können. Insbesondere durch die Zusammenarbeit mit großen Multiplikatoren wie Medienhäusern gehen wir davon aus, dass sich unser Wachstum sogar noch wesentlich beschleunigen wird, und wir in absehbarer Zeit die meisten Wettbewerber hinsichtlich der Kundenzahlen hinter uns lassen werden.

DVI: Eine weitere Ertragssäule ist im B2B-Bereich die Financial-Supply-Chain (FSC). Hier werden bei den Firmen weltweit Einsparpotentiale von 230 Mrd. $ p.a. vorhergesagt. Wie sind Sie hier aufgestellt, um an dieser Entwicklung teilhaben zu können?

Dr. Braun: Gegenwärtig ist Wire Card eines der wenigen Unternehmen, die über eine umfassende Software-Lösung für den Bereich Financial Supply Chain Management verfügen.
So konnten wir bis dato auf Basis unserer Plattform für mehr als 2.000 angeschlossene Unternehmen substantielle Verbesserungen im Geld- und Warenverkehr mit Kunden, Partnern und Zulieferern erzielen. Zielsetzung war es hierbei, die internen und externen Zahlungsströme unserer Kunden schneller, zuverlässiger und kostengünstiger abzuwickeln. Gleichzeitig erzielten wir zumeist erhebliche Kosteneinsparungen durch reduzierten Zahlungsausfall, minimierten Personalbedarf und niedrigere Forderungsaußenstände.
Aufgrund unserer internationalen Ausrichtung, der Fokussierung auf spezifische Branchen und der Fähigkeit, komplexe Geschäftsprozesse vollständig in unserer Plattform abzubilden, sind wir für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet.

DVI: Im Bereich der FSC haben Sie mittlerweile 5 individualisierte Branchenlösungen entwickelt. Stecken Entwicklungen für weitere Branchen in der Pipeline oder wollen Sie es bei diesem Portfolio bewenden lassen?

Dr. Braun: Die Ausrichtung auf 5 Ziel-Branchen orientiert sich vor allem an den wesentlichen gegenwärtigen Wachstumsmärkten für elektronischen Handel. Selbstverständlich werden wir dieses Portfolio im Laufe der Zeit entsprechend erweitern.

DVI: Wer sind Ihre größten Kunden in den jeweiligen Bereichen?

Dr. Braun: Das Kunden-Portfolio der Wire Card umfasst eine Vielzahl renommierter internationaler Unternehmen.
Hierzu zählen beispielsweise Medien-Unternehmen, wie ProSieben/Sat1 oder Tiscali. Auch sind wir stark im Luftfahrt und Touristik-Bereich vertreten, u.a. mit dba und GTI Travel. Daneben zählen auch Unternehmen, wie QVC, HSE oder beispielsweise Party Gaming zu unseren Kunden.

DVI: Am Markt sind mittlerweile eine Vielzahl von Internet-basierten Bezahlsystemen vertreten. Wer sind Ihre größten Wettbewerber?

Dr. Braun: Der Hauptwettbewerb sind nach wie vor eigenentwickelte Systeme, die jedoch zunehmend Outsourcing-Lösungen weichen.
Gegenwärtig betrachten wir im Bereich der Zahlungs- und Risikomanagement-Plattformen Bibit und im amerikanischen Raum Cybersource als unsere unmittelbare Konkurrenz.
Im Bereich alternativer Bezahlsysteme steht CLICK2PAY mit PayPal und NETeller im Wettbewerb.

DVI: Im Bereich der elektronischen Zahlungssysteme haben Sie mittlerweile eine führende Rolle. In Europa sind Sie neben Deutschland und England auch in Frankreich und Spanien vertreten. Welche europäischen Länder stehen in den nächsten Jahren auf der Agenda?

Dr. Braun: Neben unseren Aktivitäten in Amerika und Asien sind wir natürlich stetig bemüht unsere Position am europäischen Heimat-Markt weiter auszubauen. In der ersten Hälfte diesen Jahres haben wir hierbei vor allem unsere Aktivitäten in Frankreich und Spanien intensiviert. Selbstverständlich möchte ich nicht ausschließen, dass wir nicht auch in weiteren Ländern Europas unsere direkte Präsenz weiter ausbauen werden.

DVI: Einer der größten Wachstumsmärkte im Internet ist zurzeit Asien und hier vor allem China. Wie sehen Ihre Pläne für die weitere Entwicklung in diesem Markt aus?

Dr. Braun: Bereits heute sind wir im asiatischen Raum stark vertreten. Vor allem CLICK2PAY nimmt hier eine Vorreiterrolle ein – so akzeptieren wir bereits allein in China 21 verschiedene lokale Zahlungsverfahren. Der asiatische Markt ist für uns insgesamt ausgesprochen interessant und bietet ein erhebliches Wachstumspotential.

DVI: Sie haben mit Ihren Produkten auch den „Internet-Hauptmarkt“ USA im Visier. Wie wollen Sie auf diesem Markt Fuß fassen und den dortigen Wettbewerbern Marktanteile abnehmen?

Dr. Braun: In einzelnen Branchen sind wir bereits heute stark am amerikanischen Markt vertreten. Nicht zuletzt profitieren wir von unserer internationalen Ausrichtung, die uns wesentlich von unserem amerikanischen Wettbewerb unterscheidet.
Amerikanische Zahlungsdienstleister sind zumeist zu stark auf den nationalen US-Markt ausgerichtet und verfügen nicht über unser breites internationales Leistungsspektrum und unsere Kenntnis der individuellen Charakteristika lokaler Märkte. Dies ist für uns vor dem Hintergrund der zunehmend globalen Ausrichtung des elektronischen Handels ein idealer Ansatzpunkt für ein verstärktes Engagement am US-Markt.

DVI: Laut Ihrer Segmentberichterstattung ist Deutschland derzeit der absolute Hauptumsatzträger. Wie werden sich die Umsätze zukünftig geographisch aufteilen?

Dr. Braun: Die regionale Aufteilung im Segmentbericht bezieht sich auf den Produktionsstandort, da eine genaue Zuordnung der Umsätze bzw. der Endkunden nach Regionen im weltweiten elektronischen Handel nur bedingt möglich ist.
Der Großteil unserer Transaktionsvolumina wird jedoch in US Dollar und Euro abgewickelt. Mittelfristig erwarten wir hier einen Anstieg des Anteils asiatischer Währungen.

DVI: Die elektronische Zahlungsabwicklung betreiben Sie mit eigenen Systemen und haben hier in der Vergangenheit eine Systemverfügbarkeit von 100% erreichen können. Können Sie diesen hervorragenden Wert auch in der Zukunft halten?

Dr. Braun: Wir konnten über einen Zeitraum von mehreren Jahren eine 100%ige System-Verfügbarkeit unserer Systeme erzielen. Häufig war dies auch für unsere Kunden ein wesentliches Entscheidungskriterium zu unseren Gunsten.
Selbstverständlich werden wir durch entsprechende Investitionen in die weitere Entwicklung unserer Software und den Ausbau unserer Infrastruktur diesen Qualitätslevel auch weiterhin beibehalten.

DVI: Durch die Übernahme der Zahlungsabwicklung entstehen doch auch Haftungsrisiken. Wie begegnen sie diesen Risiken bzw. welche Maßnahmen haben Sie zur Risikominimierung ergriffen?

Dr. Braun: Das Management bzw. die Minimierung der mit der Abwicklung elektronischer Zahlungen verbundenen Risiken zählt zu den Kernkompetenzen der Wire Card. Wir greifen hierfür auf ein breites Spektrum an Kontroll- bzw. Prüfmechanismen zurück, darunter algorithmischen Verfahren und umfassende historische Datenbestände.

DVI: Neben dem Electronic Payment an Risk Management (EPRM) haben Sie den operativen Bereich Call Center & Communication Services (CCS). Wie sieht Ihre Planung für diesen Bereich in den nächsten Jahren aus?

Dr. Braun: Den Geschäftsbereich Call Center & Communication Services sehen wir vorrangig als Ergänzung zu unserem eigentlichen Kerngeschäft. Ziel ist es hierbei, im Zusammenspiel mit unserer Software Plattform eine maximale Wertschöpfungstiefe innerhalb der Kundenorganisation zu erzielen.
So erlaubt beispielsweise erst ein mit dem Themenkreis des Zahlungsverkehrs vertrautes, international ausgerichtetes Call Center eine effektive Unterstützung unserer Kunden in den Bereichen Risikomanagement oder Reklamations- und Mahnwesen.

DVI: Der CCS-Bereich schreibt derzeit noch „rote Zahlen“. Werden sich die Synergieeffekte mit EPRM noch so fortsetzen, dass mit einem positivem Ergebnis zu rechnen ist, und wenn ja, bis wann?

Dr. Braun: Im CCS Bereich kam es in den vergangenen Jahren zu erheblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung und Neuausrichtung dieses Geschäftsfeldes. Unter anderem wurde massiv in die Steigerung der Servicequalität, die effizientere Gestaltung von Prozessen und die IT-Infrastruktur investiert.
Wir gehen davon aus, dass sich dieses Segment spätestens in 2006 für das Gesamtjahr durch weitere Synergieeffekte aber auch externes Wachstum als EBIT positiv darstellt.

DVI: Das Marktwachstum wird mit 15 - 20 % jährlich prognostiziert. Sie wollen mit Wire Card ein jährliches Wachstum von 30 % erreichen. Wo sehen Sie Ihre Vorteile gegenüber den Wettbewerbern, um dieses überproportionale Wachstum zu erzielen?

Dr. Braun: Unser historisches Wachstum bestätigt uns in unserer strategischen Positionierung als Anbieter eines umfassenden, über den reinen Zahlungsverkehr hinausgehenden Leistungsspektrums. Zusätzlich profitieren wir von der Dualität unseres Produkt-Portfolios, das nicht nur traditionelle Zahlungsverfahren umfasst, sondern uns mit CLICK2PAY auch eine starke Position im Markt für alternative Bezahlverfahren sichert.

DVI: Im Vergleich zu den „Als ob“ - Zahlen des ersten HJ 2004 haben Sie beim Umsatz um 62% zugelegt und das EBIT fast verdreifacht. Können diese Steigerungsraten auf das restliche Jahr hochgerechnet werden?

Dr. Braun: Im zweiten Quartal konnten wir eine überdurchschnittlich positive Entwicklung verzeichnen, die sich entsprechend in den Zahlen für das erste Halbjahr widerspiegelt. Wir bleiben jedoch auch weiterhin hinsichtlich des Gesamtjahres bei unseren ursprünglichen Planzahlen, mit einem Wachstums-Ziel von über 30% im Vorjahresvergleich.

DVI: Sehen sie mit Ihren Wachstumszielen von 30 % schon das Ende der Fahnenstange erreicht oder wollen Sie in den nächsten Jahren ein noch größeres Wachstum? Wo wollen Sie mit Ihrem Unternehmen in 2010 stehen?

Dr. Braun: Wir werden auch langfristig vor dem Hintergrund einer positiven Markt-Dynamik die gegenwärtigen Wachstumsraten von über 30% beibehalten, gehen jedoch davon aus, aufgrund von Skalen-Effekten, unsere Umsatzrentabilität auf 20% steigern zu können.

DVI: Zum Erreichen Ihrer Wachstumsziele stehen Sie mit potentiellen strategischen Partnern in Verhandlungen. Können Sie uns dazu schon näheres sagen? Gibt es schon konkrete Namen?

Dr. Braun: Wir führen gegenwärtig Verhandlungen mit verschiedenen potentiellen Partnern, können jedoch zum aktuellen Zeitpunkt - nachdem kein Vertragsabschluß vorliegt – keine konkreten Namen nennen.

DVI: Sie wollen einen breiteren Anlegerkreis ansprechen. Steht dem der derzeitige Freefloat von nur 12% nicht entgegen? Bis wann wollen Sie Ihr Ziel von 25% Freefloat erreichen?

Dr. Braun: Unser Ziel ist es, bis zum Jahresende einen Free Float von über 25% zu erreichen. Dies kann entweder über eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung einer Akquisition und/oder über eine Auflösung der ebs Holding Gesellschafterstruktur und damit einer direkten Beteiligung der fast 200 Einzelaktionäre der Holding an der Wire Card AG erreicht werden.

DVI: Der Aktienkurs hat sich im Verlauf dieses Jahres bisher im Vergleich zu Ihren Ergebniszahlen unterdurchschnittlich entwickelt. Honoriert der Markt Ihr Potential noch nicht oder leiden Sie unter der Tatsache, dass keine Vergleichszahlen aus Vorjahren verfügbar sind?

Dr. Braun: Der diesjährige Verlauf des Aktienkurses hängt einerseits sicherlich mit der noch mangelnden Transparenz der historischen Entwicklung des neu eingebrachten EPRM Geschäftes zusammen. Auf der anderen Seite haben unsere Wettbewerber im angelsächsischen Raum von dem besseren Marktverständnis der dort ansässigen Investoren und deren Interesse an derartigen Geschäftsmodellen profitiert.
Eine wichtige Rolle spielt sicherlich auch der derzeit noch geringe Free Float, der größere nationale und internationale Investorengruppen an einem Investment an der Wire Card hindert. Wir werden uns in Zukunft zunehmend der Verbesserung dieser Faktoren widmen.

DVI: Herr Dr. Braun, wo sehen Sie den fairen Wert der Aktie?

Dr. Braun: Eine eigene Einschätzung des fairen Wertes der Aktie kann ich als Vorstand nicht geben.
Meine Aufgabe ist es, den Investoren möglichst transparent von der Attraktivität unseres Geschäftes zu berichten und unser Unternehmen strategisch und operativ zu entwickeln.
Ob der derzeitige Aktienkurs eine faire Reflektion des Wertes des Unternehmens ist, bleibt den Investoren überlassen. Wir sehen derzeit rein objektiv betrachtet lediglich, dass unser Unternehmen im Vergleich zu den Wettbewerbern unterbewertet ist. Ob dies gerechtfertigt ist, müssen wiederum die Investoren entscheiden.

DVI: Besten Dank für das Gespräch.

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