| 02.05.06 | Material Technologies Inc. (ISIN: US5766782057, WKN: A0CABD, OTC BB: MTNA) |
INVEST INSIDE: Material Technologies - Technologieperle vor Eroberung von Milliardenmarkt
Alle zwei Jahre müssen in den USA Brücken auf Schäden überprüft werden. Das ist eine Konsequenz aus dem Zusammenbruch der Silver Bridge in Point Pleasant, West Virginia, aus dem Jahr 1967. Viele Brücken werden dabei vor allem per Augenschein überprüft. Ein Mitarbeiter der zuständigen Behörde schaut nach, ob es irgendwo Risse gibt, sieht keine und hält die Brücke für in Ordnung. Ein fataler Fehler! Nach Angaben der Federal Highway Administration (FHWA) sind mindestens 56 Prozent aller derartigen Überprüfungen fehlerhaft. Mit anderen Worten: Man braucht eine ganz andere Methode, um die Brücken effektiv und sicher auf ihre Zuverlässigkeit zu untersuchen. Genau hier setzt Material Technologies an: Das amerikanische Unternehmen entwickelt Methoden, die die Untersuchung der Brücken auf Ermüdungserscheinungen und Schäden vereinfacht und vor allem verbessert. Top-Produkt des Unternehmens ist ein patentierter elektrochemischer Ermüdungssensor (Electrochemical Fatigue Sensor, EFS). Dieser Sensor misst den Grad des Ermüdungsschadens in einer metallischen Struktur. Es ist dabei egal, ob Titan, Aluminium oder ein anderes Metall untersucht wird, der Ermüdungssensor ist vielfältig einsetzbar. Bei Laboruntersuchung wurde gezeigt, dass der von Material
Technologies entwickelte Sensor Risse im Metall anzeigt, die nur 0,0004
Inches groß sind. Dieses Ergebnis ist zehn Mal besser, als man
es mit den bisherigen, herkömmlichen Techniken messen kann. Nicht
nur die Oberfläche wird vom dem Sensor genauestens geprüft,
er zeigt auch Fehler an, die im Innern der Metallstruktur liegen. Andere
neuartige Technologien, die zurzeit in diesem Umfeld getestet werden,
haben gegenüber dem Ermüdungssensor von Material Technologies
deutliche Nachteile. Ein gewaltiges Marktpotenzial also! Material Technologies
rechnet damit, dass vor allem Kommunen und die Behörden der Bundesstaaten
die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen werden. Denn von privater
Seite werden Brückenuntersuchungen zumeist zunächst nur mit
eigenen Leuten durchgeführt. Und erst wenn ein Fehler festgestellt
wird, werden auswärtige Experten engagiert. In diesen ersten Umlauf
kommt man also nur schwer hinein. Der Erfolg des Unternehmens steht und fällt natürlich mit den finanziellen Details. Die Finanzplanungen sind viel versprechend. Sobald das EFS-Produkt in den USA erfolgreich eingeführt ist, rollt der Dollar. Im ersten Jahr geht man von 5.000 Brückenüberprüfungen sowie 30 verkauften Überprüfungspaketen aus. Das macht dann einen Umsatz von 5,75 Mio. Dollar. Im zweiten Jahr sollen 20.000 überprüfte Brücken möglich sein, was 20 Mio. Dollar an Lizenzgebühren in die Kasse spült. Dazu kommen 120 verkaufte Überprüfungspakete. Gesamtumsatz in diesem zweiten Jahr: 23 Mio. Dollar. Und für das dritte Jahr plant man mit 50.000 Überprüfungen und 300 verkauften Paketen. Dadurch sollen 57,5 Mio. Dollar erwirtschaftet. Rechnet man nun alles zusammen, ergibt sich schon im ersten Jahr der Markteinführung von EFS ein Nettoeinkommen vor Steuern von 950.000 Dollar. Im zweiten Jahr steigt es auf 19,79 Mio. Dollar an, im dritten Jahr steht dann ein Plus von 51,9 Mio. Dollar in den Büchern. Bei momentan ausgegebenen 176,3 Mio. Aktien würde dies einen Gewinn pro Aktie (vor Steuern) von 0,29 Dollar bedeuten. Im Vergleich dazu steht der momentane Kurs der Aktie in den USA bei 0,28 Dollar. Wie viel Potenzial also im aktuellen Kurs liegt, bleibt der Phantasie des einzelnen Anlegers überlassen. Unabhängige Analysten in den USA gehen von einem kurzfristigen Anstieg auf 0,85 Dollar aus. Das wäre mal eben eine Verdreifachung des Kurses. Aus den erwähnten Gründen empfehlen die Experten spekulativen Anlegern die Aktie daher zum Kauf. Quelle: www.investinside.net |
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