20.06.06 ISC Business Technology AG (WKN: A0JM1B)

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Technologie-Wachstumsperle kurz vor dem Durchbruch

ISC Business Technology HomepageDer Börsenneuling ISC Business Technology (WKN: A0JM1B) zeigt sich nach Ansicht der Experten von Trading INSIDER von seiner besten Seite und lässt einiges erhoffen: Die Wachstumsraten werden hoch sein, man arbeitet bereits profitabel und die Gewinne werden deutlich steigen. Die Aktie ist im Peer-Group-Vergleich unterbewertet, was hohes Kurspotenzial schafft.

Ohne den Computer geht nichts mehr im heutigen Leben. In der Wirtschaft ist eine hochmoderne EDV ein echter Wettbewerbsvorteil. Kein Wunder also, dass in der Volkswirtschaft jährlich viele Milliarden in elektronische Systeme fließen. Doch der Computer wird erst mit der richtigen Software zur Hilfe. Dass Softwareaktien wie SAP, Microsoft oder Oracle in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten langsam die Börse und die großen Aktienindizes erobert haben, ist die direkte Folge der zunehmenden Technisierung unseres Lebens. Und die Trends bleiben intakt: IT-Aktien sind weiter hoch interessant.

Die Experten haben sich daher einmal ausführlicher mit der Branche auseinander gesetzt und verschiedene interessante Kandidaten identifizieren können. Ganz besonders hat aber ein Börsenneuling Aufmerksamkeit der Analysten auf sich gezogen: Der Schweizer IT-Dienstleister ISC Business Technologies, kurz ISC.

Seit 1998 besteht der Kernbereich des IT-Dienstleisters, der zunächst als GmbH firmierte, bereits 2000 allerdings in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde: Die ISC Innovative Systeme Consulting AG. Die 100-prozentige ISC-Tochter ist ein mittelständisches System- und Beratungshaus, das SAP-Partnerstatus hat. Man hat sich auf die Produkte des Walldorfer Software-Riesen spezialisiert und mittlerweile eine hoch interessante und breit gefächerte Kundenkartei aufgebaut. Bisher fokussiert sich ISC auf die Standardsoftware SAP R/3 sowie mySAP. Da von SAP in den kommenden Jahren allerdings grundlegende Neuentwicklungen zu erwarten sind und SAP R/3 sowie mySAP nachfolgen sollen, wird die Branche weiterhin viel zu tun haben. Der erwartete Nachfrageschub bietet immense langfristige Wachstumschancen für ISC, wobei man bereits jetzt gut ausgelastet arbeitet.

Da Stillstand aber bekanntlich Rückschritt ist, will das ISC-Management in der kommenden Zeit viele Schritte vorwärts gehen und eine Wachstumsstrategie umsetzen. Ziel ist der Aufbau eines Konzerns, bei dem die einzelnen Teile voneinander profitieren und Synergien sowie Cross-Selling-Potenziale bilden. Bereits das heutige Konzernbild zeigt dies. Vor allem vom Kernbereich ISC können viele Töchter profitieren - und das über SAP hinaus. Unabhängig von SAP bietet ISC zudem noch Netzwerkinfrastruktur sowie IT-Security an. Zu den Angeboten gehören unter anderem Webhosting, Online-Paymentsysteme oder Booking-Services.

Und dies ergänzt sich perfekt mit einem anderen Geschäftsbereich der Konzernmutter, der zurzeit unter dem Arbeitstitel Seemondo AG läuft und an dem ISC 95 Prozent hält. Das Projekt fußt auf einer Test-Veröffentlichung von Fotoalben im Netz, auf die das Unternehmen eine geradezu überwältigende Resonanz erhalten hat. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks hat ISC zusammen mit einem großen Verlagshaus ein technisches Konzept und ein Businessmodell für eine Internet-Plattform erarbeitet, die extrem viele Chancen im World Wide Web nutzen kann und gleichzeitig Ansatzpunkt für die Touristiksparte von ISC ist.

In diesem spannenden Wachstumsbereich hat man sich mit einer knapp 20-prozentigen Beteiligung an der Sangat Systems AG positioniert. Sangat entwickelt Standardsoftware für die Tourismusbranche - einem Wirtschaftssektor, der Experten zufolge in weiten Teilen absolut veraltete Software einsetzt. Angesichts des überall zu erkennenden Konkurrenzdrucks in dieser Wachstumsbranche ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich dieser massive Investitionsstau auflöst und Sangat davon profitiert.

Für 2005 hat ISC einen Umsatz von 3,82 Millionen Euro gemeldet. Die Schweizer haben damit einen noch bescheidenen Gewinn vor Steuern von 0,09 Millionen Euro erwirtschaftet. Bereits im laufenden Jahr erwartet das Management einen Umsatz von knapp 5,39 Millionen Euro - ein Plus von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Der Gewinn vor Steuern soll sich gleichen Zeitraum von 0,09 auf 0,63 Millionen Euro vervielfachen. 2007 steht dann ein Umsatz knapp unter der Marke von 8 Millionen Euro auf dem Plan, der Vorsteuergewinn soll sich auf mehr als 1,2 Millionen Euro noch einmal fast verdoppeln. Auch in den Folgejahren dürfte das Wachstum überproportional hoch sein - und die Experten schätzen die Prognosen des Managements eher als schweizerisch konservativ ein.

Insgesamt ergibt sich bei ISC ein Investmentszenario, das einfach "rund" ist und somit zum Kauf der Aktie geradezu auffordert. Das Wachstum wird stark sein. Auf dem aktuellen Niveau ist das Papier im Vergleich zu vielen Peer Group Werten klar zu günstig. Dass das Management knapp 76 Prozent der Anteile hält, ist ebenfalls ein Faktor, der für das Unternehmen spricht. Die beiden sehr erfahrenen und vor allem gut vernetzten Konzernlenker - Peter Heinold z.B. ist unter anderem Mitglied im Wirtschaftsbeirat Bayern - sind damit Hauptprofiteure, wenn das Unternehmen gut läuft, was hohe Motivation garantieren dürfte. Anleger sollten daher nach Meinung der Experten die sehr guten Aussichten von ISC nutzen, um auf dem aktuellen Kursniveau einzusteigen, solange der Börsenneuling von der breiten Masse noch nicht entdeckt wurde.

Quelle: www.trading-insider.com