| 15.09.05 | Hepalife Technologies Inc. (ISIN: US42689P1049, WKN: 500625, Symbol: HPLF) |
INVEST INSIDE: Hepalife Technologies auf günstigem Einstiegsniveau
Biotechnologie-Werte hatten es in weiten Phasen des Jahres 2005 schwer. Enttäuschungen bei Trendwerten des Sektors ließen alle Aktien purzeln. Allerdings hat sich die Stimmung in den letzten Wochen wieder deutlich verbessert. Wie immer in solchen Situationen sind es zuerst die "großen", höher kapitalisierten Werte, die zulegen. Erst dann sind die oftmals nicht minder interessanten, aber weniger bekannten oder geringer kapitalisierten Titel an die Reihe, die große Aufholjagd zu starten. Solch eine Aufholjagd sollte jetzt auch bei Hepalife Technologies anstehen. Branchenkonform ging es abwärts im laufenden Jahr mit der Aktie des Biotech-Unternehmens, das an sehr interessanten Behandlungsmethoden für Lebererkrankungen forscht. Eine Behandlung, die tausenden von Menschen jährlich das Leben retten kann und dem Gesundheitssystem hohe Einsparungen bringt. Allein in den USA leiden viele Millionen Menschen an Leberproblemen. Die Ursachen sind vielfältig: Alkoholmissbrauch, zu fettes Essen, zu viele Medikamente, um nur einige zu nennen. Immer häufiger wird eine Lebertransplantation notwendig, die einzige Möglichkeit bisher, dauerhaft Leberkrankheiten zu kurieren. Das Problem: Es bestehen lange Wartezeiten auf Spenderorgane, ein größerer Teil der Patienten stirbt während der Wartezeit, noch einmal rund ein Drittel in den Jahren nach der Transplantation. Für die anderen heißt es, ein Leben lang Medikamente schlucken zu müssen. Für das Gesundheitssystem bedeutet eine Organtrans-plantation hohe Kosten von insgesamt 400.000 Dollar, dazu 25.000 Dollar Folgekosten jährlich für Medikamente. Die Technologie von Hepalife verbessert die Situation der Patienten deutlich: Bisherige Behandlungsmethoden mit künstlichen Lebern scheiterten daran, dass die Zellen ihre "natürliche" Leberfunktion nach und nach verlieren und absterben. Hepalife forscht mit seiner patentierten PICM-19-Zellreihe, die auch nach einigen Jahren der Züchtung immer noch ihre Leber-eigenschaften beibehalten haben. Das bringt dem Unternehmen einen unschätzbaren Vorsprung in der Forschung gegenüber anderen Biotech-Unternehmen und macht die Aktie für den Investor auf aktuellem Niveau extrem interessant. Das Entscheidende: Die US-Behörden haben erkannt, dass die Entwicklung einer "Dialyse für die Leber" entscheidend ist in der Behandlung von Leberkrankheiten. Das National Institutes of Health (NIH) hat in einer Studie erkannt, dass es das primäre Ziel der Forschungen sein muss, eine künstliche Leber zu entwickeln, um die Wartezeiten auf ein Spenderorgan zu überbrücken - ähnlich der Dialyse bei Nierenpatienten. Und genau das ist es, was Hepalife mit der PICM-19-Zellreihe zum Ziel hat und aufgrund der herausragenden Eigenschaften dieser Zellkultur, die de facto in beliebiger Menge gezüchtet werden kann, auch erreichen kann. Ein Milliarden schwerer Markt öffnet sich damit für das Unternehmen, dazu auch die Aussicht auf finanzielle Unterstützung der US-Regierung aufgrund der NIH-Ergebnisse. Dabei allein bleibt es nicht. Da die Entwicklung einer solchen künstlichen Leber Zeit in Anspruch nehmen wird, hat Hepalife in ein anderes aussichtsreiches Geschäftsfeld rund um die PICM-19-Zellreihe diversifiziert. Hierbei geht es um den Test von Medikamentenkandidaten. Eine große Zahl von Medikamentenkandidaten fällt im Rahmen klinischer und vorklinischer Tests aufgrund von toxischen Eigenschaften durch das strenge Raster der Behörden - was jährlich ergebnislose Milliardenaufwendungen bei der Pharma- und Biotechindustrie verursacht. Der Einsatz der PICM-19-Zellreihe als "in vitro"-Testlabor für die toxischen Eigenschaften von medizinischen Wirkstoffen kann hier massiv Kosten vermeiden helfen. Auch hier eröffnet sich ein großer Markt in der Anwendung der Zellkulturen für Hepalife. Neben dem Ausbau von wissenschaftlichem Personal will Hepalife nun die durchgeführten Tests in Bioreaktoren in Kürze bestätigen, bevor mit Tierversuchen und klinischen Studien begonnen wird. Auch die Kooperation mit einem großen Forschungspartner erscheint aufgrund der außer-gewöhnlichen Chancen, die die Zellreihe von Hepalife bietet, möglich. Alles in allem zeigt sich eine Menge Phantasie für die Zukunft, die im aktuellen Aktienkurs bei weitem nicht berücksichtigt ist. Mit jedem Fortschritt, den Hepalife bei seinen Forschungsaktivitäten meldet, werden das Unternehmen und die Aktie wertvoller. Ein charttechnischer Turnaround ist wahrscheinlich. Anleger sollten daher das derzeit niedrige Kursniveau bei Hepalife zum Einstieg nutzen. Quelle: www.investinside.net
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